Geschichte des Magyar Vizsla Kurzhaar und des MVC / Präsidenten des Clubs

1945

Herr Mag. Hofbauer aus Wien importiert den MV Rüden Betyar aus Ungarn. Betyar wurde unter der Nummer UngK 1 in das Österreichische Hundezuchtbuch eingetragen

1949

Erster Magyar Vizsla Kurzhaar Wurf in Österreich

Vater: Betyar UngK 1
Mutter: Panni XV UngK2
Zwinger: von Kömald
Züchter: Graf Andor von Mihaly/Kärnten
Welpen: 2 Rüden / 4 Hündinnen

1955

Am 06. Juli findet die Gründungsversammlung des MVC statt. Herr Professor DDr. Emil Hauck (anerkannter Kynologe) wird zum Ehrenmitglied ernannt.

1956

Kontaktaufnahme und Briefwechsel zwischen dem MVC und dem ÖJGV

1957

Am 06. April findet die 1. ordentliche Generalversammlung des MVC statt. Es werden die ersten Satzungen beschlossen. Beschluss der Erfassung aller sich in Österreich befindlichen Magyar Vizsla durch Foto, Beurteilung und Vermessung.

20. Juli: Aufnahme MVC in den ÖJGV

15. September: 1. vom MVC durchgeführte VGP

1958

Am 18. Feber wird der MVC in den ÖKV als Verbandskörperschaft aufgenommen und ist ab diesem Zeitpunkt der für die Zucht des Magyar Vizsla in Österreich verantwortliche Verein.

1959

In der Zuchtordnung des MVC wird reglementiert, dass ausschließlich mit Hunden gezüchtet werden darf, die entweder eine Anlagenprüfung oder eine Feld- und Wasserprüfung abgelegt haben und einen Formwert vorzüglich bzw. sehr gut erhalten haben.

1960

Briefverkehr zwischen dem Präsidenten des MVC, Herrn Karl Kühne und dem Präsidenten der ungarischen Züchtervereinigung für MVK, Herrn von Kende. Es werden Erfahrungen ausgetauscht und gegenseitige Hilfe durch den Austausch von guten Hunden angeboten.

Beschluss der Generalversammlung, dass der Vorstand des MVC nur aus Jägern bestehen darf, um den Magyar Vizsla als Jagdhund zu erhalten und zu fördern.

1962

Aufgrund des Zuchtverbots für nicht jagdlich geführte und geprüfte Magyar Vizsla entsteht ein hoher Mitgliederverlust. Mitglieder, die den Magyar Vizsla nur als Begleithund führen und züchten wollen, treten aus dem MVC aus.

1963

In der Zuchtordnung wird festgehalten, dass ausschließlich mit Hunden gezüchtet werden darf, die HD-frei sind. Zur Befundung müssen die Röntgen an die Veterinärmedizinische Universität Wien geschickt werden.

1966

„Aranka v. Lehenbichl“, Besitzerin: Frau Ilse-Maria Kettner, erreicht als erster Magyar Vizsla Kurzhaar die   Voraussetzungen für den Titel „Österreichischer Jagdhundeprüfungssieger“

Präsident Graf Waldstein-Wartberg exportiert zwei Magyar Vizsla seiner Zucht nach Argentinien, wo Graf von Kesselstatt die MV-Zucht aufbauen möchte.

1967

10. ordentliche Generalversammlung, Beschluss neuer Satzungen, 80 zahlende Mitglieder im MVC

1968

35 Eintragungen in das „Österreichische Hundezuchtbuch“, zweitstärkstes Jahr seit Gründung des MVC

1971

„Csabai Notás“, Besitzerin: Ilse-Maria Kettner, erhält das CAC und das CACIB auf einer internationalen Ausstellung in Budapest/Ungarn.  

„Arko v. Grinzing“, Besitzer: Ing. Herbert Meier, erhält in Ungarn als bester von 70 Rüden das CACIB und wird später 1. Internationaler Champion aus österreichischer Zucht

1973

Gründung der Vorstehhundekommission im ÖJGV aufgrund mehrmaliger Anträge des MVC

4,5 % Anteil Magyar Vizsla Kurzhaar am Gesamtbestand der Vorstehhunde in Österreich

2 Magyar Vizsla Kurzhaar werden aus Amerika nach Österreich importiert

1983

Klubsiegerzuchtschau in Kirchham/OÖ, 14 Magyar Vizsla

1985

Teilnahme bei Prüfungen
21 MV bei AP, 7 MV bei FWP, 9 MV bei VGP

1986

Gründung der Landesgruppe Oberösterreich unter der Leitung von Herrn Arthur Eisenbeiss

Welthundeausstellung in Tulln – 35 Magyar Vizsla Kurzhaar werden präsentiert, davon 19 aus Österreich

1988

Änderung der Zuchtordnung: Gliederung in 3 Stufen
Normalzucht: AP + mind. FW sehr gut + HD-frei
Leistungszucht: FWP + mind. FW sehr gut + HD-frei
H
ochleistungszucht: VGP + mind. FW sehr gut + HD-frei

Anschaffung des 1. PCs zur Datenverarbeitung

1990

Erfolgreiche Teilnahme der MVC-Mannschaft bei einer internationalen Magyar Vizsla-Prüfung in Ungarn

1995

Teilnahme bei Prüfungen
27 MV bei AP, 16 MV bei FWP, 9 MV bei VGP

1996

Klubsiegerzuchtschau in Edt/Schwanenstadt, 35 Magyar Vizsla Kurzhaar

neuer Leiter der Landesgruppe Oberösterreich – Ing. Alfred Kurz

1997

Ing. Nikolaus Reinprecht erreicht mit beiden von ihm geführten MVK innerhalb kurzer Zeit den Titel „Österreichischer Jagdhundeprüfungssieger“. Die zwei Rüden stammen aus aufeinander folgenden Würfen derselben Paarung. In der Geschichte des ÖJGV eine bis zu diesem Zeitpunkt nicht dagewesene Leistung.

1999

Änderung der Zuchtordnung: Zur HD-Diagnostik werden Frau Prof. Mayerhofer (VetMed Uni Wien) und Herr Dr. Köppl (Bruck/Mur) bestimmt.

Vom MVC wird ein Hundeführerkurs für Mitglieder angeboten. Leiter des Kurses ist Reinhard Stidl in Pillichsdorf/NÖ.

2001

Klubsiegerzuchtschau im Schloss Wolkersdorf/NÖ, 24 Magyar Vizsla Kurzhaar

2003

Digitale Erfassung der Abstammungsnachweise

Mitgliederstand mit 31.12.: 158

2004

Klubsiegerzuchtschau Gasthaus Solich, Bierbaum/NÖ

2005

Die von Herrn Dr. Kreiner erarbeiteten neuen Satzungen und die von Sebastian Lux erarbeitete neue Zuchtordnung werden unter der Leitung des neuen Präsidenten Ing. Nikolaus Reinprecht von der Generalversammlung beschlossen.

2006

Erfolgreichstes Jahr seit Gründung   des MVC bezüglich Meldezahlen

114 Magyar Vizsla Kurzhaar wurden in das ÖHZB eingetragen
92 Teilnahmen an jagdlichen Prüfungen
110 Magyar Vizsla Kurzhaar nehmen an Ausstellungen teil  

1. Hundeführerkurs des MVC in Wulkaprodersdorf/Bgld. unter der Leitung von Ing. Georg Oktabec und Johann Dobrovits

2007

50 Jahre Magyar Vizsla Club Österreich, zahlreiche Jubiläumsveranstaltungen

50 Jahre Jubiläums-Klubsiegerzuchtschau – 70 Magyar Vizsla Kurzhaar wurden gemeldet. Eine bis zu diesem Zeitpunkt nie dagewesene Anzahl an zur Schau gestellten Magyar Vizsla Kurzhaar in Österreich.

Im Herbst veranstaltet der MVC aus Anlass des Jubiläums eine internationale VGP und FWP mit CACIT-Vergabe in Bierbaum/NÖ

2008

Wiederwahl des Vorstandes

2009

Höchste Eintragungszahlen von Magyar Vizsla Kurzhaar seit Gründung des MVC, nahezu 200 wurden eingetragen.

2010

Da es dem MVC und seinen Züchtern nicht möglich war, die in hoher Zahl gezüchteten Hunde vollständig in Jägerhände abzugeben, wurde beschlossen, die Zahl der in Österreich gezüchteten Hunde auf ein gesundes, der Nachfrage entsprechendes Maß zu reduzieren.

2011

Wiederwahl des MVC Vorstand unter der Leitung von Ing. Nikolaus Reinprecht

2012

Die Anschaffung eines Zuchtprogrammes wurde im Vorstand beschlossen.

2013

Mit der Firma Chromosoft wird das Zuchtprogramm realisiert.

2014

Neuwahl des MVC Vorstand, Herbert Hartl übernimmt die Leitung des MVC, Stefan Wokalik die Geschäftsstelle und Erich Abpurg den Schatzmeister

2015

Das gesamte Zuchtbuch des MVC wird digitalisiert (ab 2004)

2016

Klubsiegerzuchtschau des MVC im Schloss Hohenbrunn bei St. Florian/OÖ

Bei traumhaftem Wetter wurden 35 Magyar Vizsla Kurzhaar ausgestellt und von Sigrid Jarmer beurteilt.  

Herbert Hartl tritt im Herbst als Präsident des MVC zurück und ersucht Sebastian Lux seine Aufgaben bis zur nächsten Wahl zu übernehmen.

2017

Jubiläumsjahr 60 Jahre MVC – zahlreiche Prüfungen und Veranstaltungen  

Neuwahl des MVC Vorstandes - Präsident Sebastian Lux, Geschäftsstelle Stefan Wokalik, Zuchtwart Carina Stahleder

Im Herbst veranstaltet der MVC aus Anlass des Jubiläums eine internationale VGP und FWP mit CACIT-Vergabe in Pillichsdorf/NÖ

CACIT VGP - Karl Hammer mit Hanka vom Lengauertal
Res. CACIT VGP - Kurt Stahleder mit Asta vom Zigeunerweg

CACIT FWP - Markus Schneeberger mit Bella vom Lobmingtal
Res. CACIT FWP - Christoph Klapal mit Brika vom Lobmingtal

2019

Sebastian Lux tritt mit Ende April als Präsident zurück. Bei der außerordentlichen Generalversammlung Ende Juni wird ein neuer Vorstand gewählt.

Präsident Kurt Stahleder
Geschäftsführer Carina Stahleder
Zuchtwart Alexander Oktabec


Präsidenten des MVC

1955/57 – 1960

Dir. Karl Kühne

1960 – 1979

Graf Emanuel Waldstein-Wartberg

1980 – 1984

Dr. Konrad Arbesser

1984 – 1996

Ilse-Maria Kettner

1997 – 2004

Dr. Michael Kreiner

2005 – 2014

Ing. Nikolaus Reinprecht

2014 – 2016

Herbert Hartl

2016 – 2019

Sebastian Lux

2019

Kurt Stahleder